„Gasthof“, „Pension“, „Hotel garni“ — in Österreich sind diese Begriffe nicht im selben Maß geschützt wie die Sternekategorie. Trotzdem haben sie sich eingebürgert und beschreiben recht verlässlich, was Sie erwartet.
Gasthof
Das klassische Haus am Ort: unten die Gaststube, oben die Zimmer. Der Gasthof ist zuerst ein Wirtshaus, das auch Betten hat — die Küche steht im Mittelpunkt, oft auch für Gäste aus dem Dorf. Wer regionale Küche und Kontakt zum Ort sucht, ist hier richtig. Wer abends Ruhe braucht, sollte nach der Lage des Zimmers fragen.
Pension und Frühstückspension
Beherbergung mit Frühstück, meist ohne Restaurantbetrieb am Abend. Familiengeführt, überschaubar, in der Regel günstiger als ein Hotel gleicher Lage. In den Tourismusorten oft der beste Gegenwert fürs Geld.
Hotel garni
Ein Hotel, das Frühstück anbietet, aber keine warme Küche. Häufig in Städten und in Skiorten, wo abends ohnehin auswärts gegessen wird.
Hotel
Der Sammelbegriff für Häuser mit Rezeption, täglichem Service und meist eigener Gastronomie. Vom Drei-Sterne-Haus am Ortsrand bis zum Fünf-Sterne-Resort ist hier alles versammelt — die Spannbreite ist entsprechend groß.
Apartment, Ferienwohnung, Chalet
Unterkunft mit eigener Küche, ohne tägliche Reinigung, meist ab drei Nächten. Für Familien und längere Aufenthalte oft die vernünftigste Wahl. Beim Preis lohnt der Blick auf Endreinigung und Kurtaxe — beides kommt häufig obendrauf.
Alm, Hütte, Berggasthaus
Bewirtschaftete Häuser in Höhenlage, oft nur zu Fuß erreichbar und nur in der Saison geöffnet. Schlafen meist im Lager oder in einfachen Zimmern. Eine eigene Welt, die mit klassischer Hotellerie wenig zu tun hat — und genau deshalb geschätzt wird.