Der österreichische Tourismus hat zwei ausgeprägte Spitzen — Winter und Hochsommer — und dazwischen Wochen, in denen dieselben Häuser spürbar ruhiger sind. Wer flexibel ist, bekommt dann mehr Aufmerksamkeit und meist auch einen anderen Preis.
Die stillen Wochen
- Ende März bis Anfang Mai — die Skisaison ist vorbei, die Wandersaison beginnt erst. In den Alpentälern haben manche Häuser geschlossen, die geöffneten sind leer. Für Thermen und Städte ist das eine gute Zeit.
- Mitte Juni — vor den Sommerferien. Das Wetter ist oft schon stabil, die Seen aber noch kühl und die Uferwege leer.
- September bis Anfang November — für viele die schönste Zeit im Land: klare Luft, ruhige Wanderwege, freie Saunen. Der Wanderherbst ist ein eigener Begriff geworden.
- Anfang Dezember — vor dem Weihnachtsgeschäft. In den Skiorten läuft der Betrieb an, ist aber noch nicht voll.
Was zu bedenken ist
Nebensaison heißt auch: Manche Bergbahnen stehen still, manche Hütten haben zu, und einzelne Häuser schließen für ein paar Wochen ganz. Gerade in den höher gelegenen Tälern ist das üblich. Ein kurzer Anruf im Haus klärt das schneller als jede Website — die Telefonnummern finden Sie bei uns auf jeder Hotelseite.
Wo es sich besonders lohnt
In den klassischen Skiorten ist der Unterschied zwischen Hochsaison und Nebensaison am größten. In den Städten — allen voran Wien — ist er kleiner, dafür gleichmäßiger über das Jahr verteilt; dort richten sich die Preise eher nach Messen und Veranstaltungen als nach der Jahreszeit.
Das Thermenland im Süden und Osten läuft ganzjährig relativ konstant. Wer dort Ruhe sucht, kommt unter der Woche statt am Wochenende.